Fast 50% sparen mit dem “Save the Date”-Angebot zum Swiss Intranet Summit

“Save the Date”-Ankündigungen kennt man vielleicht eher von Hochzeiten. Meist steht dann neben dem Datum noch nicht viel fest und die Ankündigung dient dazu, dass die einzuladenden Personen sich schon mal den Termin freihalten, bevor dann irgendwann später die richtige Einladung kommt.

So ähnlich verhält es sich auch beim “Save the Date”-Angebot zur 2-tägigen Intranet-Konferenz “Swiss Intranet Summit” am 07. und 08. Mai in Zürich: bevor das Programm vollständig ist, wird Interessenten ein besonders attraktiver Preis offeriert, zu dem man sich vor der offiziellen Ankündigung der Agenda bereits jetzt seinen Platz buchen kann. Statt 1’490.- CHF Normalpreis sind bis nächsten Freitag (29.02.) die Eintrittskarten noch für 790.- CHF erhältlich.

Als Programmkoordinator der Konferenz kann ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern: das Programm ist schon weitgehend fertig, so dass Schnellentschlossene jetzt zugreifen sollten. ;-)

Links:
Agenda des 1. Konferenztags
Agenda des 2. Konferenztags

Intranet.days 2008: gestalten Sie das Konferenz-Programm aktiv mit oder werden Sie selbst Referent

Diese Jahr finden zum 3. mal die Intranet.days in Frankfurt statt. Dann stehen am 04. und 05. Juni für 2 Tage Intranets und Mitarbeiterportale ganz im Mittelpunkt.

Um ein bestmöglich auf die Interessen der Teilnehmer abgestimmtes Programm anbieten zu können, laden wir alle an einer Teilnahme Interessierten ein, bei der Programmgestaltung mitzuwirken und selber Vorschläge für spannende Referate zu innovativen Intranet-Lösungen zu machen.

Die Themenblöcke:

Folgende Schwerpunktthemen sind geplant:

  • Intranet 2.0: Blogs, Wikis, Tagging und andere Elemente des Social Computings halten immer stärker Einzug in die Unternehmen. Was gilt es zu beachten, dass dieser Paradigmenwechsel erfolgreich vollzogen werden kann und nicht an Unternehmenskultur und Mitarbeitermentalität scheitert?
  • Usability im Intranet: Intranets werden zunehmend vielschichtiger und komplexer. Nicht nur ‘Rich Internet Applications’ (z.B. Ajax Mash-ups) sondern auch die zunehmende Integration geschäftskritischer Arbeitsabläufe stellen neue Anforderungen an Design und Interaktionsgestaltung.
  • Das Intranet auf dem Weg zum universellen Portal: Neue Herausforderungen für Intranets durch mobile Mitarbeiterportale, Integrationsprojekte und externe Plattformen (wie z.B. Facebook) sowie das zunehmende Verschwimmen der Grenzen zwischen internen und externen Systemen. Entwickelt sich das Intranet zum virtuellen Desktop der Zukunft?

  • Intranet Controlling als Führungsinstrument: Das Messen von Nutzungswerten wie Page Impressions ist nur der erste Schritt. Wie kann ein umfassendes Erfolgs-Controlling aussehen, das anhand von klar definierten und kommunizierten Leistungsindikatoren Aufschluss über den echten Nutzwert des Intranets bringt?
  • Redaktionelle Qualität in Zeiten von User Generated Content : Was passiert, wenn das Intranet für viele oder alle Mitarbeiter zum Beitragen von Informationen geöffnet wird? Insbesondere im Hinblick auf die inhaltlichen Qualität und damit verbunden, das Vertrauen der Mitarbeiter in das Intranet. Wie kann in diesem Umfeld qualitativer Content sichergestellt werden?

Dazu gibt es jeweils am Tagesende eine Panel-Diskussion – hier ist folgendes angedacht:

  • Welche Weichen müssen Intranet Verantwortliche heute stellen um langfristig einen hohen Wertbeitrag leisten zu können?
  • Wie viel Web 2.0 verträgt das “durchschnittliche” Intranet?

Der Workshop:

Die Teilnehmer der letztjährigen Veranstaltung werden es noch in Erinnerung haben: nicht nur Frontalvorträge und Plenumsdiskussionen, sondern auch der gezielte Austausch zu von den Teilnehmern ausgewählten Themen in kleinen Gruppen sorgten für ein abwechslungsreiches Programm, an dem sich jeder nach seinen Interessen einbringen konnte.

Die Bilder vom 2007′er Workshop geben einen guten Eindruck davon.

Sollen wir wieder so einen Workshop durchführen? Wenn ja, was wären die grossen Themen, die Intranet Manager heute bewegen und zu denen es einzelne Arbeitsgruppen geben sollte?

Jetzt sind Sie gefragt!

Nutzen Sie bitte die Kommentarfunktion in diesem Blog und lassen Sie uns ihre Gedanken zu den Fokusthemen, den Workshop-Inhalten und zu Referaten wissen, die Sie gerne selber halten oder hören möchte.

Ich freue mich auf Ihren Input! :-)

Communities um Objekte herum konzipieren

Thomas Vander Wal (der Vater der “Folksonomy“) hat einen sehr interessanten Blog-Post über “The Elements in the Social Software Stack” geschrieben.

Kernaussage (für mich) ist:

Interessen und folglich Diskussionen und Verbundenheit entstehen häufig (und auch leichter) um Objekte herum. Bestes Beispiel sind sicher die z.T. sehr zahlreichen Kommentare auf Sites wie flickr oder youtube zu den dortigen Photos und Videos.

Eigentlich ist das ja auch eingänglich: wenn bspw. eine Gruppe von Intranet Managern das erste mal zusammen kommt, ist der Austausch anfänglich (trotz gemeinsamem Interessengebiets) oft eher zögerlich. Legt hingegen einer der Anwesenden einen Screenshot seines Intranets auf den Tisch (bietet also ein Objekt zur Stellungnahme und Diskussion an), geht der Austausch sofort und intensiv los.

Auch in Intranet Diskussionsforen fehlt diese Beziehung zu einem Objekt meistens – und dementsprechend gering ist üblicherweise die Beteiligung (natürlich ist das nicht der einzige Grund).
Anstatt das Forum also losgelöst als eigenständigen Bereich des Intranets zu konzipieren, sollte besser eine Kommentar- oder Forumsfunktion direkt an jedem Content (als Diskussionsobjekt) angeboten werden. Somit ist das Forum und seine Einträge immer im thematischen Zusammenhang sichtbar und die Benutzer “stolpern” automatisch darüber und werden so eher zur Teilnahme angeregt.

Enttäuschung 2.0

Bei der Vorbereitung meines Referats für das Intranet 2.0 Forum letzten Dezember (Thema: Strategie für Intranet 2.0 [PDF, 730 kb]), habe ich mir überlegt, was denn das Killerargument ist, weshalb Unternehmen sich zwingend und umgehend mit dem internen Einsatz von Social Computing befassen müssen.

Produktivitätssteigerung? Ja, sicher, aber…
Wissensgenerierung und -erhalt? Selbstverständlich, aber…
Bessere Vernetzung der Mitarbeiter? Natürlich auch, aber…
Aktivierung des kreativen Potentials aller Mitarbeiter? Da wäre viel zu holen, aber…

Die Liste lässt sich fortsetzen. Immer mit diesem „aber“, das ausdrücken soll, dass diese Effekte zweifelsfrei wünschenswert, sinnvoll und Nutzen stiftend sind, mir jedoch nicht ausreichend scheinen um wirklich Geschäftskritisch zu sein bzw. keine echte Dringlichkeit vermitteln. Tausend andere Initiativen (vom Knowledge Management bis zur Neugestaltung der Kantine) versprachen und versprechen genau das gleiche…

Die Erfüllung dieser beiden Voraussetzung fand ich jedoch beim Argument „die Generation Y (oder ‘Generation G’ wie Google Generation oder ‘Generation N’ wie Net Generation oder Millenials…) kennt nichts anderes und wird auch nur so arbeiten, deswegen sind diejenigen Unternehmen, die das nicht bieten können, deutlich im Nachteil beim zukünftigen Kampf um Talente“. Das ist für mich ein echtes Killerargument. Ohne aber.
(das war übrigens bevor in den USA häufiger über Rezession gesprochen wurde und der Jobmarkt somit auf unbestimmte Zeit als von den Anbietern von Arbeitskraft dominiert angesehen wurde).

Und die Enttäuschung? Nun legen einige Studien nahe, dass diese Generation Y und ihre Ansprüche und Arbeitsweisen nur ein Mhytos sind bzw. nur auf einen kleinen Teil dieser Generation zutreffen.
(vgl.: Librarians challenge Web 2.0 youf-work myths)

Ist mein Killerargument also dahin???
(auf das ich in meinem Vortrag dann übrigens gar nicht gross eingegangen bin, weil Leila Summa danach noch ausführlich über den Mitarbeiter 2.0 referiert hat)

Ein Gutes hätte das auf jeden Fall: das Argument war ein „muss“-Argument („ich muss etwas machen, damit ich mir keine Nachteile einhandle“) – also ein schlechter Motivator, der meist zu halbherzigen und vor allem auf den Schein bedachten Lösungen führt. Eine „ich will, weil ich vom Nutzen überzeugt bin“-Lösung scheint mir der bessere Weg. Und da sind die oben genannten „Ja, aber“-Argumente wohl doch besser geeignet.

Der Intranet Manager als Star des Unternehmens

Zu diesem Thema (sehr frei übersetzt) schreibt Cairo Walker (Step Two Designs) im jüngsten CM Briefing „Gaining intranet stardom“.

Ihre 5 Punkte (wieder frei übersetzt):

  • Nimm Dir die Macht
  • Sei mutig
  • Finde Deinen eigenen Weg
  • Tu was und erzähle allen davon
  • Nein-Sagen ist der Schlüssel zum Erfolg

Das sieht auf den ersten Blick zwar nach Plattüden aus, spiegelt aber genau die weichen Faktoren wieder, die bei einem derart politischen Thema wie dem Intranet im Unternehmensalltag vielfach über Erfolg oder Misserfolg entscheiden.
Somit beruht dieser kurze Artikel auf sehr ähnlichen Gedanken, aus denen auch mein Blog-Post „Das Geheimnis erfolgreicher Intranets“ hervorgegangen ist. Und man merkt sofort, dass Cairo weiss, wovon sie redet.

Hier gibt’s den ganzen Artikel: Gaining intranet stardom

Intranet Kongress in Zürich: Swiss Intranet Summit

Nach dem Erfolg des Intranet 2.0 Forums im letzten Dezember findet diesen Mai zum ersten mal der Swiss Intranet Summit in Zürich statt.

Die 2-tägige Konferenz zu Intranets und Mitarbeiterportalen thematisiert das Spannungsfeld von “Intranets zwischen radikaler Transformation und schrittweiser Innovation”.

Hier ein kleiner Vorgeschmack, was die Teilnehmer am 07.-08.05.2008 erwarten wird:

  • Marcel Altherr (Metaversum) wird in seiner Keynote über Social Network Analysis aufzeigen, wie Intranets nicht nur Kommunikationskanal sondern auch Steuerungsinstrument für sämtliche Kommunikation im Unternehmen sein können
  • Stein-Ivar Aarsaether (ABB) wird Intranet Innovationen im ABB-Konzern präsentieren, u.a. auch einen an Netvibes und igoogle angelehnten Web 2.0-Ansatz. Mehr Infos in seinem Blog: Web at ABB
  • Wie die Informationsflut im Unternehmen beherrschbar gemacht werden kann, darüber berichten Laurent Dieterich (Manor; “Zielgruppengerechte Organisation von 2 Mio. Informationsobjekten und Integration von bedürfnisgerechten Collaborations-Tools bei Manor”), Thomas Affentranger (SBB) und Ingo Titschack (WestLB)
  • Welche neue Chancen bietet Social Computing für Wissensmanagement und Knowledge Sharing? Darüber werden u.a. Beat Knechtli (PriceWaterhouseCoopers) und Johannes Müller (Siemens Schweiz; “Global Exchange of Knowledge and Experiences by Social Networking at Siemens”) Referate halten
  • Zu den weiteren Höhepunkten zählt der Vortrag von Jane McConnell zum Thema “Intranet Controlling als Führungsinstrument”, in den die Intranet-Expertin auch die Erkenntnisse ihres Global Intranet Reports mit einfliessen lassen wird. Auch Jane hat (natürlich) einen Blog: Globally local & locally global

8 weitere Best Practise Präsentation und Experten-Referate befinden sich gerade in der “Ideen-Schmiede”.
Aber nicht nur Frontal-Vortäge sondern auch interaktive Panel-Diskussionen und ein Erfolgsfaktoren-Workshop, in dem die Teilnehmer auf Basis von Impulsreferaten die “Critical Success Factors” von Intranets gemeinsam erarbeiten werden, gehören zum Kern der Konferenz.

Alle Programmschwerpunkte finden sich auch auf der Konferenz-Website: Swiss Intranet Summit

Mehr Infos dort in Kürze…

p.s.: wer selber einen spannenden Case in diesem Bereich hat, kann sich selbstverständlich gerne bei mir melden – noch gibt es freie Speaker-Slots für innovative Lösungen.

Update 18.02.2008:

Der erste Entwurf des Programms ist nun online unter: Agenda des Swiss Intranet Summit