Top-Management Unterstützung für’s Intranet: echtes Commitment oder Lippenbekenntnis?

Die Bedeutung der Unterstützung eines Intranets durch das Top-Management kann wohl kaum unterschätzt werden. In der Praxis sieht es meist anders aus, denn diese Unterstützung zu bekommen ist leichter gesagt als getan. Manchmal erlangt man sogar eine Zusage, doch stellt sich diese im Alltag dann oft als nicht wirklich ernst gemeint heraus.

Wie kann man nun prüfen, ob ein Commitment “echt” ist oder nur ein Lippenbekenntnis darstellt? Hier ein paar Indikatoren:

Ein echtes Commitment liegt vor, wenn der entsprechende Manager …

  • … bereit ist, sich mindestens alle 4 Wochen für 30min mit dem Intranet Verantwortlichen zusammen zu setzen
  • … das Intranet selber vorbildlich benutzt (bzw. sich zumindest darum bemüht)
  • … von sich aus Ideen und Vorschläge zum Intranet einbringt und nicht nur als Entscheidungsinstanz agiert

Deutliche Zeichen für reine Lippenbekenntnisse sind hingegen, wenn der entsprechende Manager…

  • … sich selber nur als (seltener) User des Intranets sieht (anstatt als Treiber und Gestalter)
  • … in Bemerkungen deutlich werden lässt, dass er das Intranet Management für eine simple Angelegenheit hält (die seiner Aufmerksamkeit eigentlich gar nicht würdig ist)
  • … sich dem Thema nur dann annimmt, wenn etwas aus dem Ruder läuft

Es gibt sicher noch bedeutend mehr solche Anhaltspunkte. Welche haben Sie schon beobachtet?

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