Wer das eigene Intranet nicht mehr sehen kann oder sich zahlreiche Anregungen für dessen Weiterentwicklung holen will, kann sich mit IBF 24 einige der weltbesten Intranets für 24h live auf den eigenen Bildschirm holen.
IBF 24 ist eine globale Online-Konferenz rund um Intranets und Mitarbeiterportale, die vollständig virtuell stattfindet (auf Basis von Microsoft Live Meeting).
Die Keynote wird von Dan Pink, dem ehemaligenr Chef-Redenschreiber von Bill Clinton und Al Gore, gehalten. Danach folgen in insgesamt 12 Sessions über alle Zeitzonen verteilt Intranet Live-Touren bspw. von BBC, Nokia, IBM, SAP, Sara Lee, IKEA, Microsoft, Nissan und BT.
Darüber hinaus gibt es viele Expertenreferate (z.B. von Google oder Usability-Spezialist William Hudson), sowie Diskussionen und Möglichkeiten zum interaktiven Mitmachen. Auch die Blogosphere wird live mit eingebunden.
Die 12 Sessions widmen sich folgenden Themen:
- Content
- Enterprise 2.0
- Technology futures
- Governance and resourcing
- Business value
- Usability and design
- Communication and culture
- Technology innovation
- Collaboration
- Communication and culture
- Leadership
Das ganze erfolgt ohne jegliche Reiseaufwände und völlig flexibel vom eigenen Schreibtisch aus – wer die ganzen 24h dabei bleiben will, sollte sich also ausreichend Kaffee-Vorräte zulegen… 
Alle anderen Teilnehmer können die Präsentationen und Aufzeichnungen dann in aller Ruhe im Nachhinein „geniessen“.
Links:
Hier einige gesammelte Nachlese-Quellen zum dieswöchigen Swiss Intranet Summit:
Blog-Posts:
“Live-Berichte” auf Twitter von:
Bilder auf Flickr
Bis jetzt nur ein einziges Bildchen, da kommen bald noch mehr!
Wenn jemand noch etwas anderes gesehen oder selber gepostet hat, bitte per Kommentar verlinken - danke!
Alle Teilnehmer erhalten in Kürze den Zugang zum Download-Bereich mit den Vorträgen und etwas später auch den Videos.
Im Rahmen des Swiss Intranet Summit wurde am heutigen 2. Konferenztag der üblicherweise auf der CeBIT Content Management Arena vergebene “Content Management Practice Award” in der Kategorie “Intranet” an das Unternehmen mit dem herausragendsten “Best Practise”-Fallbeispiel vergeben.
‘Nominiert’ waren automatisch alle Anwender-Cases der Konferenz, abgestimmt haben die rund 50 Teilnehmer.
Hier die Ergebnisse:
3. Platz
Diesen teilen sich Gerhard Schauer, Credit Suisse (”Das Intranet als universeller Desktop”) und Dr. Johannes Müller, Siemens Schweiz (”Global Exchange of Knowledge and Experiences by Social Networking at Siemens”)
2. Platz
Stein-Ivar Aarsaether, ABB für den Case “Farewell to the intranet as we know it - Empowering the user at ABB”
1. Platz
Mit einer Stimme mehr konnte Beat Knechtli, PricewaterhouseCoopers AG die meisten Teilnehmer beeindrucken: “Neue Chancen für Knowledge Management durch Social Computing”
Herzlichen Glückwunsch!
Aber auch allen anderen Referenten gebührt Dank und Anerkennung für die spannenden und eindrucksvollen Präsentationen und Vorstellungen ihrer Intranets.
Als Pre-Conference Angebot zum Swiss Intranet Summit fand diesen Dienstag das Seminar “Erfolgreiches Intranet Re-Design” statt.
Zum Auftakt befragte ich die 21 Teilnehmer aus Unternehmen mit einer Spannbreite an Intranet-Benutzern von unter 500 bis weit über 10′000 (schwerpunktmässig jedoch zwischen 1′000 und 5′000 Usern) nach ihrer grössten aktuellen Herausforderung.
Hier die Antworten (z.T. nachträglich geclustert):
- Motivation und Akzeptanz (4 Nennungen)
- Einführung neuer Strukturen (4x)
- Den Schritt zum echten Arbeitsmittel schaffen (3x)
- Nutzungssteigerung (2x)
- Termineinhaltung in Projekten
- Abgrenzung ‘public’ vs. ‘private’
- Abstimmung mit der IT
- Konsolidierung
- Interessensbündelung, übergreifenden Nutzen generieren
- Intranet ist eine “grosse Baustelle”
- Usability des CMS
- Richtiges Mass finden
- Besonderheiten bei Niederlassungen in China
Insbesondere die meist genannten Issues wurden im Seminar adressiert und können durch eine Vorgehensweise, die auf einer richtig erarbeiteten Intranet Strategie, klaren Rollenmodellen, Aufgabendefinitionen, Leistungskontrolle und Governance fundieren, angegangen werden.
Weitere Termine: Intranet Re-Design
In letzter Zeit sehe ich häufiger Kommentare, die Intranets als langweilige, veraltete Instrumente längst vergangener Tage abtun.
Ohne Zweifel sind viele Intranets charmelose CMS-basierte Daten-Friedhöfe. Daher kommt es wohl auch, dass als Definition eines Intranets in vielen Köpfen “internes, statisches, zentralistisches Content-Silo für Top-down-Infos” festgeschrieben ist.
Aber wieso wird das Intranet nicht wie das Internet gesehen? Als Plattform, auf der beliebige (web-basierte) Anwendungen laufen können. Blogs, Wikis, Social Networks etc. sind dann integraler Bestandteil dieser Plattform und nicht losgelöste Instrumente.
Ein so verstandenes Intranet wird heute wie morgen Nutzen stiften, bietet die Flexibilität sich auf zukünftige Entwicklungen sowie Bedürfnisse von Benutzern und Unternehmen anzupassen und verhindert, dass das Rad unter Wiederholung der Fehler der Vergangenheit immer wieder neu erfunden werden muss.